Andere Zeiten: Der „Pokal der Träume“ 1988

cds-logoInhaltlich war das natürlich Unfug, aber die Idee, mit der die Gazzetta dello Sport 1988 das Sommerloch stopfte, hatte was. Die rosafarbene italienische Sporttageszeitung wollte gerne herausfinden, welche Klub-Mannschaft die beste „aller Zeiten“ war – vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis einschließlich Sommer 1988. Eine sehr spannende Frage, die an Stammtischen immer mal wieder gerne diskutiert wird. Das „Weiße Ballett“ Real Madrids aus den 50er Jahren, oder doch der FC Santos des großen Pelé Anfang der 60er? Ein Expertenteam, so erklärte das Blatt während seiner tagelangen Vorberichterstattung, habe eine Vorauswahl getroffen und 32 Teams aus jeweils einer bestimmten Epoche nominiert, die dann im direkten K.o.-System per Losentscheid aufeinandertrafen. Die Zeitung nannte dieses Turnier „Coppa dei Sogni“, Pokal der Träume. Nur, irgendwie mussten die Partien nun auch gespielt werden.

Für ihren Sommerloch-Wettbewerb hatte sich die „Gazzetta“ ein zeittypisches Logo zurechtgebastelt: ein Computer im „80er Style“, aus dem Bildschirm ragt ein mit einer Krone versehener Tangoball. Mit pathetischen Worten gab Redakteur Alfio Caruso am 14. Juli 1988 auf der Titelseite den Startschuss zu jenem Turnier, das, so Carusos Ausführungen, auch die (Kinder-)Träume vieler Fans, die „ihre“ Mannschaft für die beste aller Zeiten hielten, beenden würde. „Wir suchen den König der Asse“, lautete die Überschrift im Innenteil. Garniert war sie mit den entsprechenden Spielkarten, die Stars vergangener und aktueller Tage abbildeten, wie etwa Ferenc Puskás, Diego Maradona, Valentino Mazzola oder Michel Platini.

Ein Experten-Team aus „15 italienischen, europäischen und südamerikanischen Journalisten“, erklärte die rosafarbene Zeitung, hatte zunächst die acht erfolgreichsten Mannschaften der bisherigen Fußballgeschichte identifiziert und sie in einem Tennis-Turnierbaum jeweils an Nummer eins gesetzt. Dabei handelte es sich um Real Madrid 1957/58, Ajax Amsterdam 1971/72, FC Santos 1961/62, Bayern München 1973/74, Inter Mailand 1964/65, Honvéd Budapest 1953/54, Liverpool FC 1983/84 und AC Mailand 1968/69. Jedem Klub wurde also eine bestimmte Saison, in der er vermeintlich am stärksten war, zugeordnet. Durchaus sinnvoll, wenn man ein virtuelles Turnier spielen will. Weniger, wenn es um eine zeitgeschichtliche Einordnung geht, schließlich werden die siegreichen Epochen eines Vereins über einen größeren Zeitraum gemessen. Das englische Magazin FourFourTwo hat sich im Oktober 2016 ebenfalls den Spaß erlaubt, die beste Mannschaft „aller Zeiten“ zu ermitteln, allerdings hat es sie einfach bestimmt und keinen Computerkick veranstaltet. Die Einteilung erfolgte in Epochen, also etwa FC Bayern 1967-74 oder Benfica Lissabon 1959-68. In diese 50 Teams umfassende Liste flossen auch Nationalmannschaften ein, den Titel holte allerdings eine Klub-Auswahl. Zufall oder nicht: Dieselbe, die auch 1988 das Turnier der „Gazzetta“ gewinnen sollte…

Nach Fertigstellung der Setzliste wurden die anderen 24 Teams zugelost: Hamburger SV 1982/83, RSC Anderlecht 1975/76, FC Barcelona 1958/59, Benfica Lissabon 1961/62, Borussia Mönchengladbach 1974/75, Celtic Glasgow 1966/67, Dynamo Kiew 1985/86, Estudiantes de la Plata 1967/68, Feyenoord Rotterdam 1969/70, Flamengo 1980/81, IFK Göteborg 1981/82, Independiente 1972/73, Juventus Turin 1984/85, Manchester United 1967/68, SSC Neapel 1986/87, Nottingham Forest 1978/79, Peñarol 1960/61, FC Porto 1986/87, PSV Eindhoven 1987/88, River Plate 1985/86, AS Rom 1983/84, Stade Reims 1957/58, Steaua Bukarest 1985/86 und AC Turin 1947/48. Dass die „Granata“ auserwählt wurden, war natürlich ein Indiz für die Herkunft der ausrichtenden Organs. Der „Grande Torino“, dessen Ära mit einem tragischen Flugzeugabsturz endete, genießt in Italien Kultstatus, tanzt hier aber aus der Reihe, weil es das einzige Teams aus der Zeit vor der Einführung des Europapokals ist.

Zum Modus. „Gespielt wird im K.o.-System auf einem hypothetischen neutralen Platz, 90 Minuten, Verlängerung, Elfmeterschießen“, erklärte die „Gazzetta“. Bis hierhin ist mit Ausnahme der Anfechtbarkeit der Teilnehmerliste – hier einen einhelligen Konsens zu erzielen war damals schon schwierig und wäre heute wohl unmöglich – alles nachvollziehbar und spannend. Doch nun wird es, nunja, undurchsichtig. Die „Gazzetta“ will also einen Computer („Datasport“) mit „allen verfügbaren Informationen über die 32 Mannschaften“ gefüttert haben. Dazu zählt sie die „nationalen und internationalen Ergebnisse aus den entsprechenden Spielzeiten, den globalen Lebenslauf der elf Spieler und ihre technischen Profile sowie die taktischen und emotionalen Charakteristiken auf individueller und mannschaftlicher Ebene“. Wie das im Detail aussah, blieb natürlich offen. Ebenso, wie es zu der Wahl der Startelf kam. In Zeiten, in denen Kader aus maximal 20 Spielern bestanden und die Spielzeit tatsächlich zu über 90 Prozent auf die erste Elf verteilt war, war das vielleicht auch nicht so dramatisch. Auf Wechsel während der Partien würde der Computer natürlich verzichten, weil er nicht in die persönlichen Entscheidungsfindungen der Trainer eingreifen, sondern nur anhand der ihm zugeführten Daten das Spiel reproduzieren konnte. „Gegen die Zeit, mit Fantasie“, so der Slogan, den das rosa Blatt dem Turnierbaum hinzufügte.

Auch wenn das alles in der Tat alles sehr fantastisch klang – das Sommerloch wurde so tatsächlich für ein paar Tage gestopft, und die „Gazzetta“ gab sich auch wirklich Mühe, ihre Fantasterei so realistisch und interessant wie möglich aufzubereiten. So nahmen zum Beispiel zwei italienische Fußball-Größen, die virtuell selbst mit von der Partie waren, die Auslosung vor: Gianni Rivera (AC Mailand) und Sandro Mazzola (Inter Mailand), Sohn des mit dem „Grande Torino“ verunglückten Valentino, zogen als Auftaktbegegnung Real Madrid gegen AC Turin.

Bei Spielen der eher in Vergessenheit geratenenen Klubs, wie etwa Honvéd oder Reims, brachte die „Gazzetta“ historische Stücke, die eben an die großen Zeiten dieser Teams erinnerten. Sie ließ Experten und Stars die virtuellen Spiele kommentieren und sie ließ vor allem in Ermangelung realer Bilder einen Zeichner die Tore nachzeichnen, so dass sich die Leser das nicht Geschehene besser vorstellen konnten.

real-torino-kopa

Ein Freistoßtor von Raymond Kopa entschied das Eröffnungsspiel. Der Illusttrator, der den Treffer aus der 116. Minute nachzeichnete, hatte sich sogar die Mühe gemacht, neben den offensichtlichen (Turins Torwart Valerio Bacigalupo und eben den Schützen Kopa) auch die anderen Spieler zu benamen, die etwa in der Mauer (Pino Grezar) oder neben dem Schützen (Rial) standen. Redakteur Paolo Condò verlieh den „kalten Daten“, die der Computer ausspuckte, einen journalistischen Anstrich, der von zwei Chancen Reals je Halbzeit berichtete, die aber Bacigalupo zunächst gegen Alfredo di Stéfano und schließlich gegen Rial entschärfte. In der Verlängerung habe schließlich Torino das Heft in die Hand genommen und durch Guglielmo Gabetto zwei gute Möglichkeiten vergeben, ehe Kopas platzierter Freistoß aus 25 Metern in die rechte Ecke die Träume der „Granatroten“ beendete. Zitate aus der Pressekonferenz: Natürlich keine. „Gabetto vergibt, Kopa nicht“, lautete die Überschrift des Artikels, den ein Steckbrief des Siegtorschützen flankierte. Darunter: Der aktualisierte Turnierbaum, die Vorschau auf die kommenden Paarungen („Gerd Müller peilt Torjägerkanone an“) und – immer wieder – wie dieser Wettbewerb eigentlich funktioniert.


Real Madrid [1957/58] – AC Turin [1947/48] 1:0 (0:0, 0:0) n.V.
Real: Juan Alonso – Atienza, Lesmes – Santamaría, Santisteban, Zárraga – Kopa, Joseíto, di Stéfano, Rial, Gento.
Turin: Bacigalupo – Ballarin, Maroso – Grezar, Rigamonti, Castigliano – Menti, Loik, Gabetto, Mazzola, Ossola.
Tor: 1:0 Kopa (116.).


Real Madrid, das in exakt jener Elf auflief, die das Landesmeister-Finale 1958 gewonnen hatte, erreichte also das Achtelfinale, während die Väter, die ihren Söhnen bis dahin erzählt hatten, dass der „Grande Torino“ die beste Mannschaft aller Zeiten war, enttäuscht zurückblieben. Aus den anderen drei Begegnungen des ersten Spieltags gingen Estudiantes, RSC Anderlecht und der AC Mailand als Sieger hervor (alle Ergebnisse siehe unten).

Die Redakteure der „Gazzetta“ hatten alle Hände voll zu tun. Neben den „Spielberichten“ gab es auch jede Menge Vorschauen. So wurde das Duell des FC Bayern München gegen den CA Peñarol aus Montevideo erwartungsfroh angekündigt: Die Weltmeister-Achse Maier-Breitner-Schwarzenbeck-Beckenbauer-Hoeneß-Müller mache Eindruck, müsse sich aber der „vorhersehbaren Defensiv-Härte der Uruguayer“ und ihrem „gefährlichen Angreifer Spencer“ stellen. Der „kleine, große Gerd“, wie das Blatt den „Bomber der Nation“ bezeichnete, sei im übrigen der Favorit im Rennen um die Torjägerkanone. Die Münchner gewannen 2:1. Zwei Mal Paul Breitner.

Überhaupt schnitten die Europäer deutlich besser ab als die Südamerikaner. Nur der FC Santos und Estudiantes de la Plata (das dann aber eine Klatsche gegen Real Madrid kassierte) erreichten das Halbfinale, alle anderen Klubs strichen in Runde eins die Segel. Der Hamburger SV schied ebenfalls gleich aus, für Borussia Mönchengladbach war nach einem 3:2 über die PSV Eindhoven erst im Achtelfinale Schluss (0:2 gegen Santos). Bayern zog nach weiteren Siegen gegen Benfica (1:0) und Inter Mailand (3:2) in die Runde der letzten Acht ein, in der Liste der besten Torschützen hatte Gerd Müller mit vier Treffern schon einen deutlichen Rückstand zu Johan Cruijff, der sieben der elf Ajax-Tore bis dahin erzielt hatte. Arie Haan brachte übrigens das „Kunststück“ fertig, sich zwei Mal in die Liste einzutragen – mit je einem Treffer für Ajax und Anderlecht. Gut, dass sich die Wege beider Teams nicht kreuzten. Zwei Mal denselben in Spieler in unterschiedlichen Teams, aber in einer Begegnung zu berechnen, hätte die Computer der Tageszeitung mit Sicherheit zum Absturz gebracht.

Die beiden Klubs aus der Gazzetta-Heimatstadt Mailand waren zu diesem Zeitpunkt noch vertreten, scheiterten jetzt aber an Real Madrid (AC Mailand, 0:2) und am FC Bayern (Inter, 2:3), während Ajax unbeirrt seinen Triumphzug fortsetzte und mit Juventus Turin den letzten verbliebenen italienischen Vertreter mit 4:0 (Dreierpack Cruijff, das zwischenzeitliche 3:0 markierte Johan Neeskens) demontierte. Das vierte Duell brachte Santos und Honvéd Budapest zusammen, Samba vs. Ostblock. Pelé vs. Puskás.

santos-honved-pepePelé musste ohne seine kongenialen Partner aus der Seleção, Didi (Botafogo) und Vavá (Palmeiras), auskommen, während „Major“ Puskás auf sieben Teamkollegen der Aranycsapat, der „goldenen Mannschaft“ Ungarns, zurückgreifen konnte, die in jener Saison 1953/54 überraschend nur Vizeweltmeister geworden war. Zwar gelang es Nándor Banyai, den großen Pelé über 90 Minuten im Zaum zu halten, doch Puskás blieb unter seinen Möglichkeiten, so dass Pepes Treffer zum 1:0 nach nur zehn Minuten die Begegnung entschied. Die Gazzetta dello Sport titelte: „Pepe überwindet Honvéd. Wenig überzeugende Reaktion der Ungarn, die sich zu sehr auf die Abschlüsse von Czibor und Machos verlassen, anstatt auf Puskás‘ Geniestreiche.“ In der 87. Minute sei Ferenc Machos noch einmal durchgebrochen, heißt es im Spielbericht, aber zum wiederholten Mal an Keeper Gilmar gescheitert, der mit Madrids Juan Alonso der einzige noch unbezwungene Schlussmann im Turnier ist.


FC Santos [1961/62] – Honvéd [1953/54] 1:0 (1:0)
Santos: Gilmar – Lima, Dalmo – Mauro, Calvet, Zito – Dorval, Mengálvio, Coutinho, Pelé, Pepe.
Honvéd: Grosics – Rákóczi, Kovács – Lóránt, Bozsik, Bányai – Budai, Kocsis, Machos, Puskás, Czibor.
Tor: 1:0 Pepe (10.).


In den Halbfinals krachte es gewaltig. Den virtuellen Zuschauern in den neutral-anonymen Stadien wurden zwei hochklassige Spiele mit insgesamt zehn Toren geboten. Die Bayern beendeten den Real-Mythos mit einem trockenen 3:1 und man hätte sich gewünscht, Trainer Udo Latteks Ausführungen zu diesen 90 Minuten lauschen zu können. Angeblich, so berichete die Gazzetta dello Sport jedenfalls, wollten sich einige brasilianische Journalisten für das Finale akkreditieren, sollte es der FC Santos erreichen. Die Italien-Korrespondentin des Estado de São Paulo zum Beispiel, die wissen wollte, ob sie nun nach Mailand zum Endspiel oder nach Rom zum Besuch eines brasilianischen Ministers fahren solle. Santos unterlag Ajax 2:4, die Journalistin fuhr nach Rom.

Ajax ist die „Seele des Fußballs“

FC Bayern München gegen Ajax Amsterdam – das Finale stieg am 24. Juli 1988. Eine Konstellation, die unweigerlich zur Revanche für das WM-Finale 1974 ausgerufen werden musste. Und so startete Ajax mit wütenden Angriffen und brachte die Bayern mit vier Torschüssen in den ersten acht Minuten ins Wanken.

Mit der Rechtschreibung nahm es die Redaktion nicht so genau. Georg Schwarzenbeck hieß mal „Scwarzenbeck“, mal „Schwarzenbek“, Uli Hoeneß schrieb sie „Höness“. Der spätere Bayern-Manager hatte auch die erste nennenswerte Chance für die Deutschen, sein Kopfball flog aber über das Gehäuse. Der unermüdliche Conny Torstensson kurbelte nun das Spiel der Münchner an, die das Heft in die Hand nahmen, aber kein Kapital aus ihrer Überlegenheit schlugen. Stattdessen Ajax. Haan auf den bis dahin „unsichtbaren“ Neeskens, und dessen hohe Hereingabe hämmerte Piet Keizer mit einem Volley-Linksschuss unhaltbar für Maier ins Netz (38.).

Mit fortschreitender Spieldauer gingen die Bayern mehr und mehr Risiko. Als ein Freistoß von Franz „Bulle“ Roth in der Ajax-Mauer hängen blieb, leitete Barry Hulshoff den Konter ein, den Cruijff zum 2:0 abschloss (68.), nachdem er Maier umdribbelt und aufreizend lässig Johnny Hansens Rettungsversuch abgewartet hatte. Zwar steckten die Bayern in der Folge nicht auf und drückten in den Schlussminuten aufs Gaspedal, aber – so der Spielbericht – „nicht mal der Ehrentreffer wollte ihnen gelingen. Der Pokal der Träume gehört Ajax.“


Bayern München [1973/74] – Ajax [1971/72] 0:2 (0:1)
Bayern: Maier – Hansen, Breitner – Schwarzenbeck, Beckenbauer, Roth – Torstensson, Zobel, Müller, Hoeneß, Dürnberger.
Ajax: Stuy – Suurbier, Krol – Blankenburg, Hulshoff, Neeskens – Swart, Haan, Cruijff, Mühren, Keizer.
Tore: 0:1 Keizer (38.), 0:2 Cruijff (68.).


Die Gazzetta dello Sport ließ es sich nicht nehmen, internationale Pressestimmen abzudrucken. So soll ein Bernd Minkhoff von der Bild-Zeitung kommentiert haben: „Ein richtiges Ergebnis und eine gerechte Revanche für das verlorene WM-Finale, das die Niederlande in jeder anderen Stadt der Welt als München gewonnen hätten. Insgesamt hat der Fußball der 70er Jahre, den ich für den besten aller Zeiten halte, triumphiert.“ Auch François de Montvallon, Chefredakteur von France Football, und Claudio Veloso vom brasilianischen Journal dos Sports wurden zitiert.

Alle Experten sahen in Ajax einen hochverdienten Sieger, die beste Mannschaft aller Zeiten, und in Torschützenkönig Johan Cruijff „die Seele des Fußballs“, wie Gazzetta-Redakteur Alfio Caruso seinen Leitartikel auf der Titelseite der Ausgabe vom 23. Juli 1988 überschrieb.


Erste Runde

Real Madrid – Torino 1:0
Estudiantes – Porto 2:1
Anderlecht – Göteborg 2:0
Feyenoord – Milan 1:2

Inter – Stade Reims 2:1
Steaua – River Plate 2:0
Nottingham – Benfica 6:7
Peñarol – Bayern 1:2

Ajax – Barcelona 4:1
Flamengo – Celtic 0:3
Manchester U. – Dynamo Kiew 5:4
Juventus – Liverpool 3:1

Honvéd – Independiente 2:0
Hamburg – Napoli 2:3
PSV– Borussia M. 2:3
Roma – Santos 0:2

Achtelfinale

Real Madrid – Estudiantes 5:0
Anderlecht – Milan 1:2
Inter – Steaua 3:0
Benfica – Bayern 0:1
Ajax – Celtic 3:0
Manchester U. – Juventus 2:3
Honvéd – Napoli 3:2
Borussia M. – Santos 0:2

Viertelfinale

Real Madrid – Milan 2:0
Inter – Bayern 2:3
Ajax – Juventus 4:0
Honvéd – Santos 0:1

Halbfinale

Real Madrid – Bayern 1:3
Ajax – Santos 4:2

Finale

Bayern – Ajax 0:2

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