Südamerika, Europa und Tokio: Die Geschichte des Weltpokals

In einer Zeit, in der der Fußball-Zirkus noch nicht so aufgebläht war wie heute, gab es ihn auch schon: den Weltpokal. Einmal im Jahr trafen das beste Team Südamerikas, der Gewinner der Copa Libertadores, und die beste Mannschaft Europas, der Sieger des Cups der Landesmeister, aufeinander. Zunächst in Hin- und Rückspielen im Sommer, später auf neutralem (japanischen) Boden im Dezember. Von 1960 – als Real Madrid seinen Ruf, der stärkste Klub der Welt zu sein, im Duell mit dem CA Peñarol zementierte – bis 2004 existierte dieser Wettbewerb, der zentral- und nordamerikanische Vereine ebenso wie afrikanische und asiatische – von den ozeanischen ganz zu schweigen – ausschloss. Er wurde schließlich 2005 durch die „Klub-WM“ ersetzt, an der nun auch die Meister der bislang nicht einbezogenen Kontinentalverbände teilnehmen dürfen.

Somit ist aus der Veranstaltung ein kleines Turnier geworden – mit dem Ergebnis, dass in elf von 15 Fällen weiterhin das Finale zwischen dem südamerikanischen und dem europäischen Vertreter ausgetragen wurde und der Sieger zu 100 Prozent von einem der beiden Verbände CONMEBOL/Südamerika (3) oder UEFA/Europa (12) stammt. Der eingestellte Weltpokal war hingegen eine ausgeglichene Angelegenheit. 22 Mal behielten die Südamerikaner die Oberhand, 21 Mal die Europäer. Ein kurzer Streifzug durch die 44 Jahre währende Geschichte dieses Wettbewerbs, dessen offizielle Bezeichnung „Intercontinental Cup“ lautete.

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1960 | Real Madrid

Das Setting für die erste Begegnung am 3. Juli 1960 hätte nicht besser sein können. Austragungsort: Das Estadio Centenario in Montevideo, in dem 30 Jahre zuvor bereits das erste WM-Endspiel über die Bühne gegangen war. Der Gastgeber: Der CA Peñarol, Gewinner der ersten Ausgabe der Copa Libertadores. Die Gäste: Real Madrid, das gerade zum fünften Mal in Folge Europapokalsieger der Landesmeister geworden war. Auf den Rängen: Knapp 80.000 Menschen. Einzig das Ergebnis entsprach nicht ganz dem Anlass, die beiden vermeintlich besten Vereinsmannschaften der Welt trennten sich 0:0.

Geschlagene zwei Monate vergingen bis zum Rückspiel in Madrid. Und hier war die Luft nach zehn Minuten raus, denn Ferenc Puskás (3., 10.) und Alfredo di Stéfano (5.) hatten eine 3:0-Führung herausgeschossen. Am Ende hieß es 5:1 für die „Königlichen“, die sich knapp vier Monate nach dem 7:3 gegen Eintracht Frankfurt in Glasgow in ihrer Meinung, die beste Mannschaft der Welt zu sein, bestätigt sahen.

Im Folgejahr holte sich dann Peñarol die Trophäe. Gegner war diesmal Benfica Lissabon, das zu Hause 1:0 gewann, in Montevideo zwei Wochen später aber 0:5 unter ging. Da das Torverhältnis jedoch keine Relevanz hatte, wurde kurzerhand zwei Tage später im Estadio Centenario ein Entscheidungsspiel angesetzt, das Peñarol 2:1 gewann.

Die Brasilianer vom Santos FC mit ihrem Weltstar Pelé holten den Pokal schließlich zwei Mal hintereinander – ein Kunststück, das unmittelbar darauf auch Inter Mailand gelang. Pelé erzielte im Rückspiel des 1962er Finals beim 5:2 in Lissabon gegen Benfica den einzigen Hattrick in der Historie dieses Wettbewerbs. Seine insgesamt sieben Treffer blieben bis zur Einstellung des „Weltpokals“ unerreicht.

1968 kam es in Buenos Aires, wohin Estudiantes de La Plata sein Heimspiel gegen den AC Mailand verlegte, zu brutalen Szenen, als die Argentinier ihren für Milan spielenden Landsmann Nestor Combin derart zusammentraten, dass er bewusstlos vom Platz getragen werden musste. Der chilenische Schiedsrichter verlor komplett die Kontrolle über das Spiel, das als das „Bombonera-Massaker“ Geschichte schrieb. Estudiantes gewann 2:1, was aber nach dem 0:3 in Mailand nicht reichte, um den im Jahr zuvor gewonnenen Titel zu verteidigen. Zum ersten Mal zählte das Gesamtergebnis aus beiden Begegnungen, so dass kein Entscheidungsspiel angesetzt wurde.

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1969 | Milan feiert den Sieg gegen Estudiantes. Links Karl-Heinz Schnellinger.

1960 Real Madrid (Esp) 1961 Peñarol (Uru) 1962 Santos (Bra) 1963 Santos (Bra) 1964 Inter Mailand (Ita) 1965 Inter Mailand (Ita) 1966 Peñarol (Uru) 1967 Racing Club (Arg) 1968 Estudiantes (Arg) 1969 AC Mailand (Ita)

1971 kam es erstmals zu „Unregelmäßigkeiten”. Ajax Amsterdam verzichtete aufgrund der Aggressivität der südamerikanischen Teams auf seine Teilnahme, die im Endspiel des Landesmeister-Cups unterlegenen Griechen von Panathinaikos Athen sprangen in die Bresche und unterlagen Nacional aus Montevideo denkbar knapp (1:1, 1:2). Die uruguayische Hauptstadt war somit die erste Stadt, die zwei verschiedene Weltpokal-Sieger stellte. Ein Jahr später wollte Ajax dann doch ran – und behielt im Duell mit Independiente, das von 1972 bis 1975 vier Mal in Folge die Copa Libertadores gewann, die Oberhand. Johan Cruijff traf im Stadion La Doble Visera von Avellaneda schon nach fünf Minuten zum 1:0 (Endstand 1:1, Rückspiel 3:0 Ajax) und verewigte sich somit auch in diesem Wettbewerb. Ausgerechnet Cruijff, der bei seiner Ankunft in Buenos Aires Morddrohungen von berüchtigten Fangruppen der „Roten Teufel“ erhalten hatte.

1973 sagte Ajax daher erneut ab – und es wurde erstmals auch nur ein Spiel auf neutralem Boden ausgetragen: Independiente besiegte im Olympiastadion von Rom Ajax-Nachrücker Juventus dank eines Treffers der Klub-Legende Ricardo Bochini 1:0. Ein Jahr später gab es eine Premiere: Zum ersten Mal holte sich ein Nachrücker – Atlético Madrid für Bayern München – den Titel. Nach der 0:1-Niederlage bei Independiente gewannen die „Colchoneros“ zu Hause 2:0. Ein Jahr später wollte weder der Europapokalsieger (Bayern) noch der Finalgegner (Leeds) gegen Independiente antreten, weshalb der Weltpokal erstmals nicht ausgespielt wurde. 1978 weigerten sich Liverpool und die Boca Juniors, gegeneinander anzutreten. Das Duell „Südamerika vs Europa“ gab es in diesem Jahr dennoch, denn das 1977er Finale wurde erst 1978 ausgetragen. Borussia Mönchengladbach rückte für Liverpool nach und holte in der Bombonera ein 2:2, das Rückspiel wurde erst vier Monate später im August angepfiffen. Allerdings nicht auf dem Bökelberg, der sich zu jener Zeit im Umbau befand, sondern im Karlsruher Wildparkstadion, das damals über die beste Flutlichtanlage Deutschlands verfügte. Boca gewann 3:0.

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1973 | CA Independiente
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1974 | Atlético Madrid
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1976 | Bayern München
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1977 | Boca Juniors

Am 18. November 1979 fand zum letzten Mal überhaupt ein Spiel um den Weltpokal auf europäischem Boden statt. Malmö FF sprang für Nottingham Forest ein und unterlag im Malmö Stadion Olimpia Asunción 0:1. In Paraguays Hauptstadt gewann Olimpia dreieinhalb Monate später 2:1 und sicherte sich die letzte Trophäe, die in Hin- und Rückspiel ausgespielt wurde. Ab 1980 wurde das Weltpokal-Finale auf neutralem Boden in Tokio und ausgetragen.

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1979 | Olimpia Asunción

1970 Feyenoord (Ned) 1971 Nacional (Uru) 1972 Ajax (Ned) 1973 Independiente (Arg) 1974 Atlético Madrid (Esp) 19751976 Bayern München (Frg) 1977 Boca Juniors (Arg) 19781979 Olimpia Asunción (Par)

Der Weltpokal hatte mächtig an Prestige verloren. Nicht einmal 5.000 Zuschauer wollten die Partie Malmö FF gegen Olimpia sehen, die spanische Sporttageszeitung El Mundo Deportivo bezeichnete den Weltpokal als „Hund ohne Besitzer“. Mit dem Inkrafttreten des von einem Automobilkonzern gesponserten Tokio-Deals verpflichtete die UEFA die am Cup der Landesmeister teilnehmenden Klubs, im Fall ihres Sieges auch zum Weltpokal-Spiel im Nationalstadion in Japans Hauptstadt anzutreten. Das erste Finale am 11. Februar 1981 gewann Nacional Montevideo durch ein 1:0 gegen Nottingham Forest, das im Vorjahr noch gekniffen hatte. Das Tor des Tages markierte Waldemar Victorino, jener Stürmer, der knapp einen Monat zuvor sein Land bereits zum Sieg bei der heimischen Mini-WM geschossen hatte. Die Zuschauerzahlen schnellten nun wieder in die Höhe, das Nationalstadion meldete verlässlich mit 62.000 „ausverkauft“. Kein Wunder, gab es doch die großen Stars des Weltfußballs ansonsten nur im Fernsehen zu bestaunen.

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1980 | CA Nacional (Montevideo)

Überhaupt gehörten die 80er Jahre den südamerikanischen Klubs. Flamengo entzauberte mit seinem Superstar Zico den Liverpool FC und Peñarol ließ Aston Villa keine Chance – in den ersten drei Begegnungen in Tokio blieben die Europäer ohne Torerfolg. Das änderte sich 1983 durch den Hamburger SV, der fünf Minuten vor dem Ende gegen Grêmio Porto Alegre zum 1:1 traf, in der Verlängerung aber den Brasilianern durch Renato Gaúchos zweiten Treffer unterlag.

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1983 | Grêmio FBPA

Den ersten europäischen Triumph in Japan feierte schließlich Juventus Turin, erstmals kam es dabei auch zu einem Elfmeterschießen. Michel Platini und Michael Laudrup hatten im zweiten Abschnitt die zweimalige Führung der Argentinos Juniors ausgeglichen, im Krimi vom Punkt setzte Platini den entscheidenden Treffer. Der FC Porto, der 1987 sensationell Bayern München im Wiener Praterstadion bezwungen und sich die europäische Krone aufgesetzt hatte, bestieg wenige Monate später durch ein 2:1 nach Verlängerung gegen Peñarol auch den Weltthron. Siegtorschütze: Bayern-Schreck Rabah Madjer.

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1984 | Liverpools Ian Rush im Zweikampf mit Hector Enrique (Independiente).
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1985 | Michel Platini zirkelt einen Freistoß auf das Tor der Argentinos Juniors.
Imagen para ser utilizada en Album de Figuritas de River Plate.
1986 | River Plate
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1987 | Die Spieler des FC Porto jubeln im Tokioter Schneegestöber.
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1989 | AC Mailand

1980 Nacional (Uru) 1981 Flamengo (Bra) 1982 Peñarol (Uru) 1983 Grêmio (Bra) 1984 Independiente (Arg) 1985 Juventus (Ita) 1986 River Plate (Arg) 1987 Porto (Por) 1988 Nacional (Uru) 1989 AC Mailand (Ita)

Die 90er Jahre begannen, wie die 80er geendet waren: Mit einem Weltpokal-Triumph des AC Mailand, der in den Partien gegen Debütant Nacional Medellín aus Kolumbien (1989 / 1:0 n.V.) und gegen Olimpia Asunción (3:0 / 1990) ohne Gegentreffer blieb. Die beiden Titelgewinne zementierten die weltweite Vormachtstellung der Norditaliener in der Ära von Trainer Arrigo Sacchi.

Obwohl er über eine Halbzeit lang in Unterzahl spielen musste, gewann Roter Stern Belgrad 1991 gegen Colo-Colo aus Chile klar mit 3:0 – es war das letzte Ausrufezeichen eines jugoslawischen Vereins vor dem Zerfall des Landes durch den anstehenden Bürgerkrieg. Der Slogan „Serbien nach Tokio“ wurde in jenen Tagen ein berüchtigter Schlachtruf nationalistischer Serben.

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1991 | Roter Stern Belgrad

Dem São Paulo FC gelang 1993 die erste Titelverteidigung im Weltpokal nach Santos und Inter in den 60er Jahren. Doch die Vormachtstellung im Weltfußball verschob sich aufgrund der ökonomischen Verhältnisse nach und nach in Richtung Europa, immer mehr Top-Klubs leisteten sich nach dem Bosman-Urteil immer mehr südamerikanische Stars. Lediglich die argentinischen Klubs konnten noch eine Weile mithalten, Vélez Sársfield bezwang 1994 den AC Mailand mit 2:0. Für Carlos Bianchi, der noch zwei Mal mit den Boca Juniors gewinnen sollte, war es der erste von drei Weltpokal-Titeln – Rekord.

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1993 | São Paulo FC
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1995 | Ajax Amsterdam

Fünf Mal in Folge ging der Titel anschließend nach Europa, 1997 gewann ihn Borussia Dortmund als zweiter deutscher Klub nach dem FC Bayern München 21 Jahre zuvor – witzigerweise gegen denselben Gegner: Cruzeiro Belo Horizonte.

1990 AC Mailand (Ita) 1991 Roter Stern (Jug) 1992 São Paulo (Bra) 1993 São Paulo (Bra) 1994 Vélez Sársfield (Arg) 1995 Ajax (Ned) 1996 Juventus (Ita) 1997 Borussia Dortmund (Ger) 1998 Real Madrid (Esp) 1999 Manchester United (Eng)

Mit zwei frühen Toren in der dritten und sechsten Minute legte Martín Palermo den Grundstein für den 2:1-Sieg der Boca Juniors 2000 gegen Real Madrid. Bezeichnenderweise wechselte Palermo anschließend nach Europa und war nicht dabei, als Boca ein Jahr später dem FC Bayern 0:1 nach Verlängerung unterlag. Es war das letzte Spiel, das in Tokio über die Bühne ging. Zwar blieb der Wettbewerb in Japan, neuer Austragungsort war nun aber Yokohama, wo auch das WM-Finale 2002 stattgefunden hatte. Und so war es für die Weltmeister Roberto Carlos und Ronaldo, die beim 2:0 gegen Deutschland schon triumphiert hatten, ein schönes Wiedersehen, als sie mit Real Madrid am 3. Dezember 2002 hier auch den Weltpokal gewannen.

Die letzten beiden Ausgaben des Weltpokals endeten jeweils im Elfmeterschießen: 2003 bezwang Boca den AC Mailand und schloss mit seinem dritten Triumph als Rekordsieger zu den Italienern, Peñarol und Nacional Montevideo sowie Real Madrid auf. Am 12. Dezember 2004 war es dem FC Porto vorbehalten, sich als letzter Gewinner in die Siegerliste einzutragen. Gegen den Überraschungssieger der Copa Libertadores, Once Caldas aus Kolumbien, traf Pedro Emanuel nach torlosen 120 Minuten mit dem 18. Strafstoß zum 8:7.

2000 Boca Juniors (Arg) 2001 Bayern München (Ger) 2002 Real Madrid (Esp) 2003 Boca Juniors (Arg) 2004 Porto (Por)

Bereits in 2000 hatte die FIFA einen Konkurrenzwettbewerb, die FIFA-Klub-WM, ins Leben gerufen. Waren für die Austragung des Weltpokals nur die beiden Kontinentalverbände UEFA und CONMEBOL verantwortlich, wollte nun der Weltverband den Hut aufhaben und lud zum ersten Turnier, das in Brasilien ausgetragen wurde, acht Klubs aus allen Kontinentalverbänden ein. In den Folgejahren ruhte diese Idee – doch in 2005 löste dieser Wettbewerb den Weltpokal bzw. den „Intercontinental Cup“ endgültig ab. Lange Zeit galten die Sieger der FIFA-Klub-WM, die mit einer neuen, aber dem Weltpokal nachempfundenen Trophäe ausgestattet wurde, als die einzigen Weltmeister, da ja am „Intercontinental Cup“ nur die Europäer und Südamerikaner beteiligt waren. 2017 aber erkannte die FIFA alle Gewinner des Weltpokals ebenfalls als Weltmeister an.

Rekordspieler des Weltpokals ist der Argentinier Miguel Santoro, der von 1964 bis 1973 acht Mal für Independiente auf dem Platz stand. Der Torhüter profitiert bei seinem Rekord natürlich von der Hin- und Rückspiel- sowie von der Entscheidungsspiel-Regelung, sonst hätten ihn wahrscheinlich Alessandro Costacurta und Paolo Maldini, die von 1989 bis 2003 jeweils fünf Mal für den AC Mailand aufliefen, überflügelt.

Sieger-Nationen des Weltpokals

Argentinien 9 (Racing Club 1, Estudiantes 1, Independiente 2, Boca Juniors 3, River Plate 1, Vélez Sársfield 1)
Italien 7 (Inter Mailand 2, AC Mailand 3, Juventus 2)
Brasilien 6 (Santos 2, Flamengo 1, Grêmio 1, São Paulo 2)
Uruguay 6 (Peñarol 3, Nacional 3)
Spanien 4 (Real Madrid 3, Atlético Madrid)
[BR] Deutschland 3 (Bayern München 2, Borussia Dortmund 1)
Niederlande 3 (Feyenoord 1, Ajax 2)
Portugal 2 (Porto)
England 1 (Manchester United)
Paraguay 1 (Olimpia Asunción)
Jugoslawien 1 (Roter Stern)

Südamerika 22, Europa 21

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