Traumtanz: Videoton Székesfehérvár 1984/85

videoton-logo-1985Ivica Osim hielt sich die Hände vors Gesicht. Er konnte es nicht fassen. Wutentbrannt verfluchte alles und jeden. Nur eine Minute hatte den Coach von Željezničar Sarajevo von der Sensation getrennt. Eine Minute waren die „Eisenbahner“ vom UEFA-Pokal-Finale 1985 entfernt. Die Chance auf ein Europacupendspiel, sie würde so schnell nicht mehr kommen. Geschweige denn, dort dann gegen das große Real Madrid zu spielen. Osims Männern war auf der Zielgeraden die Luft ausgegangen. 2:0 führten sie zu Hause gegen Videoton Székesfehérvár, nachdem sie das Hinspiel 1:3 verloren hatten. Der Eintrag in die Geschichtsbücher schien gesichert, doch dann pennte die Abwehr der Bosnier und László Csuhay brachte mit seinem Anschlusstreffer zum 2:1 ganz Sarajevo zum Schweigen. Somit stand also der andere „Zungenbrecherklub“ im Finale – und das nicht minder überraschend.

Dass es eine Sensation geben würde, war eigentlich schon vorher klar, sie hatte gewissermaßen schon bei der Halbfinalauslosung stattgefunden. Neben Sarajevo und Stuhlweißenburg, so die weniger komplizierte deutsche Bezeichnung Székesfehérvárs, hatten sich noch Real Madrid und Inter Mailand für die Runde der letzten Vier qualifiziert. Fortuna wollte es so, dass das vorweggenommene Endspiel – Inter gegen Real – bereits im Halbfinale ausgetragen werden musste. Und mit der Paarung Videoton gegen Željezničar stand schon im Vorfeld fest, dass ein krasser Außenseiter ein einzigartiges Kapitel in seiner Vereinshistorie schreiben würde.

Dukla Prag

Der Husarenritt Videotons, das sich mit einem dritten Rang in der ungarischen Meisterschaft für den UEFA-Cup qualifiziert hatte, begann mit einem Heimspiel gegen das große Dukla Prag, dessen Ruhm zwar schon längst verblasst war, das aber in der Tschechoslowakei noch immer zu den Spitzenteams zählte. Gerade mal 6.000 Zuschauer waren ins Sóstói Stadion gekommen, und die sahen immerhin einen 1:0-Erfolg ihres Klubs, der damals noch „Videoton Sport Club“ hieß, aber bereits vom staatlichen Elektronikkonzern gesponsert wurde. József Szabó hatte nach 37 Minuten und schöner Direktkombination aus kurzer Distanz das Tor des Tages für die Elf von Trainer Ferenc Kovács erzielt. Das Rückspiel blieb vor 2.000 enttäuschten Zuschauern torlos, so dass die Ungarn etwas unerwartet in die nächste Runde einzogen.

Paris St.-Germain

In der zweiten Runde wartete mit Paris St.-Germain ein großer Brocken auf die Ungarn. Denn das Team aus der französischen Hauptstadt, das bis dato ein Aschenbrödel-Dasein gefristet hatte, war gerade im Begriff, zu einer europäischen Großmacht aufzusteigen. Zwei Mal hatten sie in den Jahren zuvor den nationalen Pokal geholt, und in der Folgesaison sollten die Pariser sogar erstmals die Meisterschaft gewinnen. Im Europapokal der Pokalsieger hatten sie auch schon ihre Erfahrung gesammelt und waren in der Ausgabe 1982/83 nur haarscharf am Halbfinaleinzug vorbeigeschrammt.

Mit dem Defensivkünstler Gérard Janvion oder den Mittelfeldspielern Dominique Bathenay, Safet Sušić und Luis Fernández sowie Dominique Rocheteau in der Sturmspitze verfügten die Franzosen über eine starke Mannschaft. Eine klare Sache also, da waren sich die Zuschauer im Pariser Prinzenpark einig. Aber so schwer ihnen der Name des ungarischen Klubs über die Lippen ging, so wenig trauten sie ihren Augen, als sie sahen, was sich auf dem Rasen abspielte. 0:1, 0:2, 0:3, 0:4 – die Demütigung wollte kein Ende nehmen. Szabó (2’, 27’) vor und Ferenc Csongrádi (52’, 71’) nach der Pause machten das Debakel für die Platzherren perfekt.

videoton-psgEtwas arrogant und eigensinnig trieb PSG-Star Sušić den Ball durchs Mittelfeld und wollte gleich mehrere Ungarn auf einmal düpieren, ließ sich aber von Szabó die Kugel abluchsen. Und der hatte plötzlich freie Bahn zum Tor, umspielte Keeper Dominique Baratelli und schob das Leder nach zwei Minuten ins leere Tor. Nach einer knappen halben Stunde köpfte der Mann mit der Nummer 9 eine Rechtsflanke zum 0:2 ein. Nach dem Wechsel ging es munter weiter. Lajos Májer flankte über rechts scharf in den Fünfmeterraum, der heranstürmende Csongrádi stocherte den Ball zum 0:3 in die Maschen. Die Vorarbeit zum 0:4 kam wieder über rechts, diesmal setzte Csongrádi zu einem erfolgreichen Flugkopfball an… Rocheteau verkürzte zwar mit seinen beiden Treffern noch auf 2:4, das abschließende Debakel konnte aber auch der 49-fache französische Internationale nicht verhindern.

Es kam noch schlimmer, denn auch in Stuhlweißenburg blieb PSG absolut chancenlos. Und das gleich zwei Mal. Denn die erste Partie wurde nach Toren von Győző Burcsa (36’) und Szabó (38’) beim Stand von 2:0 für Videoton nach 67 Minuten wegen dichten Nebels abgebrochen und am Folgetag neu angesetzt. Doch die konsternierten Franzosen fanden gegen die starke Kovács-Truppe einfach kein Mittel. Májer erzielte nach 54 Minuten das 1:0 für Videoton – und dabei blieb es bis zum Schluss.

Partizan Belgrad

Plötzlich waren sie in Székesfehérvár hellhörig geworden. Ihr Team stand im Achtelfinale, und jetzt hatte es erst so richtig Appetit bekommen. Partizan Belgrad stand als nächstes auf dem „Speiseplan“. Zu Rundenbeginn wären die Jugoslawen wohl noch in der Favoritenrolle gewesen. Aber nach den bisherigen Auftritten besaß Videoton die besseren Karten. Zwar hatte Partizan in der Runde zuvor aufhorchen lassen, als es trotz eines desaströsen 2:6 bei den Queens Park Rangers mit einem 4:0 zu Hause doch noch in die nächste Runde einzog. Doch ihre Heimstärke sollte den Schwarz-Weißen im Sóstói nicht viel nützen.

videoton-partizan

Der 28. November 1984 war der Abend des József Szabó. Mit 19 Treffern war der Angreifer in der Saison 1983/84 Torschützenkönig der ungarischen Liga geworden und maßgeblich daran beteiligt gewesen, dass Videoton SC den Sprung in den UEFA-Pokal geschafft hatte. Nun lernte Partizan Belgrad die Gefährlichkeit Szabós kennen. Nach elf Minuten schlug der Stürmer mit einer Direktabnahme vom Elfmeterpunkt das erste Mal zu, und unmittelbar nach dem Wechsel sorgte er mit einem Doppelschlag für die Entscheidung. Májers Zuspiel von der linken Seite drückte er aus wenigen Metern über die Linie (48’), eine Minute später verwandelte der Linksfuß einen Strafstoß. Die Balljungen stürmten jubelnd aufs Feld. Das war aber noch nicht alles. In der 73. Minute erzielte der Goalgetter seinen vierten Treffer, Májer besorgte mit einer feinen Einzelleistung den 5:0-Endstand. Der Angreifer erkämpfte sich den Ball an der linken Außenbahn, zog bis an die Torauslinie, machte dann einen Schlenker nach innen und als jeder mit einem Pass rechnete, schob er die Kugel unvermittelt in die kurze Ecke (80’).

Stuhlweißenburg stand Kopf. Denn das Erreichen des Viertelfinals war nur noch Formsache. Kein Wunder, dass Coach Kovács seine Männer beim Rückspiel in Belgrad mit angezogener Handbremse spielen ließ. Das 0:2 bedeutete zwar die erste Niederlage im laufenden Wettbewerb, doch am Weiterkommen der Ungarn gab es nichts zu rütteln.

Manchester United

Europa war auf die Rot-Blauen aufmerksam geworden. Ihre Feuertaufe gegen einen der ganz großen Klubs mussten sie allerdings erst noch bestehen. Manchester United kam da gerade recht, schließlich hatten die Briten in der ersten Runde mit Rába ETO Győr einen anderen ungarischen Klub ausgeschaltet.

35.000 Zuschauer – viel mehr fasste das Stadion Old Trafford damals nicht – waren gekommen, um dieses wundersame Videoton zu sehen. Eine Stunde mussten sie warten, ehe Frank Stapleton das erlösende 1:0 gelang. Doch die Abwehr der Ungarn ließ keinen weiteren Gegentreffer mehr zu. Etwas mulmig war den Engländern vor dem Rückspiel schon zu Mute, denn die Bilanz Videotons im heimischen Sóstói las sich nicht schlecht: drei Spiele, drei Siege, 7:0 Tore. Und auch beim vierten Auftritt sollte Videoton ohne Gegentor bleiben.

Der Rasen befand sich in einem katastrophalen Zustand, die Stimmung im Stadion war auf dem Siedepunkt. Mit einem billigen Freistoßtrick narrte Videoton in der 19. Minute die Mauer der Red Devils. Szabó lief über die 20 Meter zentral vor dem Tor platzierte Kugel, Géza Wittmanns nachfolgender Schuss wurde leicht abgefälscht – Tor. Das Hinspielresultat war egalisiert, und selbst nach 120 Minuten blieb es beim Gesamtergebnis von 1:1. Die Entscheidung musste also im Elfmeterschießen fallen. Was für eine Dramatik: Der eingewechselte Ottó Gömöri hatte mit dem letzten Schuss den Triumph auf dem Fuß, scheiterte aber an seinen Nerven. Doch da war ja noch der bärtige Keeper Péter Disztl, der den folgenden, halbhoch in die linke Ecke platzierten Strafstoß von Mark Hughes sogar festhielt. László Disztl traf schließlich zum 5:4 – das große Manchester United war besiegt, das Halbfinale erreicht und mit Székesfehérvár stürzte auch ganz Ungarn in einen Freudentaumel. Das hatten selbst die eigenen Fans ihrem Klub, der immer im Schatten der großen Budapester Vereine stand, nicht zugetraut.

Željezničar Sarajevo

In der Lostrommel befanden sich neben Videoton noch die Jugoslawen von Željezničar Sarajevo sowie Real Madrid und Inter Mailand. Und besser konnte es nicht kommen. Die Glücksfee bescherte den Ungarn ausgerechnet das Team aus der Stadt, die im Vorjahr die olympischen Winterspiele ausgerichtet hatte. Aber Željezničar war keinesfalls zu unterschätzen, schließlich hatten sie in der starken jugoslawischen Meisterschaft mit nur zwei Punkten Rückstand auf Roter Stern Belgrad den Titel knapp verpasst.

videoton-zeljoUnd die Truppe von Trainer Ivica Osim hatte einige herausragende Spieler wie Mehmed Baždarević, der seine Karriere später in Frankreich fortsetzen sollte, Refik Šabanadžović, Haris Škoro (später Torino Calcio) oder Torjäger Edin Bahtić in ihren Reihen. Einziges Problem: Die Bosnier brillierten bisher nur zu Hause und taten sich auswärts oftmals schwer. So auch am 10. April 1985. Burcsa mit einem wuchtigen Kopfball aus fünf Metern (7’) und László Disztl mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze (19’) hatten ein frühes 2:0 für Videoton herausgeschossen, das aber Škoro mit dem postwendenden 2:1 beantwortete (20’). Die Partie plätscherte nun so dahin, beide Seiten konnten scheinbar mit diesem Ergebnis leben. „Immerhin ein Sieg“, dachten die Ungarn. „Ein Tor im Rückspiel reicht uns“, so die Sichtweise der Bosnier. Als sich auch die Zuschauer mit dem 2:1 abzufinden schienen, gelang schließlich Imre Vadász mit einem Außenristschuss aus 16 Metern noch das 3:1 (82’). Ein Tor, das Gold wert sein sollte, wieder stürmten die Balljungen aufs Feld und jubelten kräftig mit. Derweil hatte Inter Mailand Real Madrid mit 2:0 besiegt und stand ebenfalls schon mit einem Bein im Finale.

Das Rückspiel im Stadion Grbavica wurde zur Nervenschlacht. Bahtić, am Ende mit insgesamt sieben Treffern gleichauf mit Szabó Torschützenkönig dieses Wettbewerbs, brachte die „Eisenbahner“ bereits nach sieben Minuten per Abstauber in Führung. Das große Zittern begann. Noch ein Tor, und Sarajevo stünde im Endspiel. Die Zeit verstrich und nichts passierte. Bis zur 72. Minute. Edin Čurić markierte nach einem Patzer Péter Disztls das 2:0 und versetzte die Fans von „Željo“ in Ekstase. Und vor allem deren Trainer. Ivica Osim war nun nicht mehr auf der Bank zu halten. Allerdings musste er tatenlos mit ansehen, wie die Ungarn sein Team in der Schlussphase unter einem gellenden Pfeifkonzert immer mehr in die Defensive drängten. Und dann passierte es: László Csuhay passte in die Mitte, schlich sich klammheimlich über rechts in den Strafraum – und bekam den Ball zurück. Die Zeit schien still zu stehen. Seelenruhig schob Csuhay den Ball an einem wie wahnsinnig herbeigrätschenden Abwehrspieler vorbei und Keeper Dragan Škrba durch die Beine. Nur noch 2:1. Nur noch wenige Sekunden zu spielen. Schlusspfiff. Videoton Székesfehérvár, dieser unbekannte Klub aus dem kleinen Städtchen zwischen Plattensee und Budapest, hatte das UEFA-Pokal-Finale erreicht. Und der Gegner hieß nicht etwa Inter Mailand, sondern Real Madrid, das mit einem 3:0-Rückspielsieg zum ersten Mal überhaupt das Endspiel dieses Wettbewerbs erreicht hatte und seit nunmehr 19 Jahren auf einen internationalen Triumph wartete.

Real Madrid

Die Vorfreude in der „Stadt der Könige“ war riesengroß. Das UEFA-Cup-Finale stand vor der Tür – und das auch noch gegen das große Real Madrid. Aber die Euphorie wurde durch die Ausfälle dreier Stammkräfte erheblich getrübt. Ausgerechnet Torjäger Szabó musste eine Gelbsperre absitzen, zudem hatten sich Csongrádi und Májer Verletzungen zugezogen. Aus dem Außenseiter wurde somit ein krasser Außenseiter.

videoton-finaleUnd dennoch hätte Videoton an jenem 8. Mai 1985, als das Sóstói aus allen Nähten platzte, Geschichte schreiben können. Denn wer weiß, wie die Partie verlaufen wäre, wenn Burcsa in der 27. Minute freistehend die Kugel nicht in den Nachthimmel, sondern ins Tor befördert hätte. Stattdessen klingelte es vier Minuten später auf der anderen Seite. Der elegante Míchel überwand Péter Disztl mit einer herrlichen Direktabnahme aus zehn Metern zum 0:1. Ungestüm und ideenlos berannten die Ungarn in der Folge das Real-Gehäuse, doch Ulli Stielike und Ricardo Gallego lieferten in der Defensive eine überragende Partie. Und während sich Videotons Sturmspitzen Burcsa und Vadász erfolglos aufrieben, holte Real in der Schlussphase zum entscheidenden Gegenschlag aus. Carlos Alonso González, genannt „Santillana“, per Kopf (77’) und Jorge Valdano (89’) setzten den Hoffnungen des „Aschenbrödels“ ein jähes Ende. Beide Treffer hatte der überragende Míchel über die linke Seite vorbereitet und somit schon mal die Feierlichkeiten in Madrid eingeleitet. Die 19-jährige trophäenlose Durststrecke der „Königlichen“ auf internationaler Bühne schien bereits nach dem Hinspiel beendet.

videoton-bernabeu.jpg

Zum Rückspiel kamen immerhin noch einmal fast 100.000 Zuschauer ins Estadio Santiago Bernabéu, die beim großen Triumph live dabei sein wollten. „Wir möchten uns achtbar aus der Affäre ziehen und den rabenschwarzen Tag der 0:3-Niederlage vergessen machen“, hatte Videotons Coach Kovács angekündigt. Er war guter Dinge, schließlich konnte er wieder auf die schmerzlich vermissten Szabó, Csongrádi und Májer zurückgreifen. Die spanischen Fans, die ein Schützenfest erwartet hatten, wurden auf der ganzen Linie enttäuscht. Valdano scheiterte nach sechs Minuten mit einem Elfmeter – Tibor Végh hatte Emilio Butragueño gefoult – an Disztl, zwei Tore erkannte der belgische Referee Alexis Ponnet wegen Abseits nicht an, ein halbes Dutzend bester Möglichkeiten wurde leichtfertig vergeben. Májer traf vier Minuten vor dem Ende mit einem trockenen Rechtsschuss von der Strafraumgrenze unter die Latte sogar zum überraschenden 0:1 für Videoton und spuckte Real damit ein bisschen in die Suppe. Die in „barcelonaähnlichen“, blau-roten Trikots spielenden Ungarn jubelten, als hätten sie den Pokal gewonnen. Aber die Partylaune ließen sich die Madrilenen dennoch nicht vermiesen. Der Pott gehörte ihnen. Videoton blieb der Trost, als erstes Team nach zwölf Jahren ein Europapokalspiel in Madrid gewonnen zu haben. Zu jenem Zeitpunkt war es erst die sechste Europacup-Heimniederlage für Real überhaupt, die erste im UEFA-Pokal.

Nach dem Schlusspfiff ereigneten sich Szenen, wie sie heute nach Endspielen nicht mehr zu sehen sind. Der Applaus der Zuschauer galt beiden Teams. Und während Real Madrid den Cup in den Himmel strecken durfte, lagen sich die Ungarn jubelnd in den Armen und drehten eine Ehrenrunde. Jene Videoton-Mannschaft aus der Saison 1984/85 ist in Székesfehérvár unsterblich geworden. Und manchmal philosophieren sie noch heute darüber, was passiert wäre, wenn sie im Hinspiel in Bestbesetzung angetreten wären. Oder wenn Burcsa diesen einen Ball nicht übers Tor gedroschen hätte.


UEFA-POKAL 1984/85

Videoton Székesfehérvár – Dukla Prag 1:0, 0:0
Paris St.-Germain – Videoton Székesfehérvár 2:4, 0:1
Videoton Székesfehérvár – Partizan Belgrad 5:0, 0:2
Manchester United – Videoton Székesfehérvár 1:0, 4:6 n.E.
Videoton Székesfehérvár – Željezničar Sarajevo 3:1, 1:2

Videoton Székesfehérvár – Real Madrid 0:3 (0:1)
Videoton: P. Disztl – Borsányi, L. Disztl, Csuhay, Horváth, Pálkovics, Végh, Wittmann, Vadász, Nováth (62’ Gyenti), Burcsa. – Trainer: Kovács.
Real: Miguel Ángel – Sanchis, Stielike, Camacho, San José, Chendo, Gallego, Míchel, Butragueño (80’ Juanito), Santillana (86’ Salguero), Valdano. – Trainer: Molowny.
Tore: 0:1 Míchel (31’), 0:2 Santillana (77’), 0:3 Valdano (89’). – SR: Vautrot (Frankreich). – Zuschauer: 34.000.
Stuhlweißenburg, »Sóstói Stadion«, 8. Mai 1985

Real Madrid – Videoton Székesfehérvár 0:1 (0:0)
Real: Miguel Ángel – Chendo, Stielike, Sanchis, Camacho – San José, Gallego, Míchel – Butragueño, Santillana, Valdano (57’ Juanito). – Trainer: Molowny.
Videoton: P. Disztl – Végh, Csuhay, L. Disztl, Horváth, Burcsa, Csongrádi (57’ Wittmann), Vadász, Májer, Szabó, Nováth (51’ Pálkovics). – Trainer: Kovács.
Tor: 0:1 Májer (86’). – SR: Ponnet (Belgien). – Zuschauer: 98.300.
Madrid, »Estadio Santiago Bernabéu«, 22. Mai 1985

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s