Traumtanz: KV Mechelen 1987/88

kv-mechelen-1987-88Despektierlich sangen rot und gelb gekleidete Fußballfreunde „Ajax, das ist ein Waschprodukt“ – und der rot-weißen Anhängerschar aus Amsterdam war gar nicht zum Lachen zu Mute. „Bauern, Bauern!“ lautete die beleidigte Trotzreaktion, die die Niederländer aber kaum zu trösten vermochte und schon gar nicht dazu beitragen konnte, den „Bauernaufstand“ am 11. Mai 1988 in Straßburg niederzuschlagen. David KV Mechelen hatte Goliath Ajax Amsterdam im Kampf um Europas zweithöchste Fußballtrophäe mit 1:0 besiegt. Ein Klub aus einem 75.000-Einwohner-Städtchen in der belgischen Provinz Antwerpen hatte Fußballgeschichte geschrieben.

Der „Koninklijke Voetbalclub Mechelen“ war nur für Nicht-Belgier als Underdog in die Saison 1987/88 gestartet. Denn der frisch gekürte Trainer des Jahres Aad de Mos und vor allem Präsident John Cordier nahmen kein Blatt vor den Mund und verkündeten zu jeder Gelegenheit, dass sie die Fußballwelt aufmischen wollten. Der Pokalerfolg und Platz zwei aus dem Vorjahr sollten keine Eintagsfliegen bleiben. Um diese hohen Ambitionen zu verwirklichen, holten sie unter anderem den israelischen Angreifer Eli Ohana (Beitar Jerusalem), Routinier Paul Theunis (SK Beveren) sowie die talentierten Marc Emmers (Waterschei) und Pascal de Wilde (Harelbeke) in die Textilstadt.

Dinamo Bukarest

Zum Saisonauftakt gewann der KV Mechelen sein erstes Spiel durch Tore von Leo Clijsters und Piet den Boer zwar mit 2:1 gegen Standard, ging vier Tage später aber mit 0:3 bei Royal Antwerp baden. Ein herber Rückschlag für die hochgelobte Defensivabteilung. Wenigstens gelang die Generalprobe vor dem Europacupdebüt durch einen 4:1-Pokalerfolg über Turnhout. Dann endlich folgte am 16. September 1987 vor 8.000 gespannten Zuschauern der lang ersehnte erste internationale Auftritt für KV (Kavé). Und als ersten Gegner hätten sich die Flamen gerne einen leichteren gewünscht. Rumäniens Vizemeister Dinamo Bukarest machte seine Aufwartung im Stadion Achter de Kazerne. Unter dessen Nationalspielern war auch ein gewisser Rodion Cămătaru, Europas Topscorer der vorangegangenen Saison mit Misstrauen erweckenden 44 Saisontoren. Cămătaru und seine Mitstreiter sollten es in insgesamt 180 Minuten nicht schaffen, die starke Abwehr um Libero Clijsters und Torwart Michel Preud’homme zu bezwingen. Den Boer durfte sich nach dem 1:0 als Mechelens erster Europapokaltorschütze (49’) feiern lassen. 14 Tage später, beim 2:0-Erfolg vor 22.000 Rumänen (Wim Hofkens 40’, den Boer 71’) ließ Mechelen keine Zweifel an seiner Überlegenheit aufkommen. Und das fröhliche Fanvolk ließ es sich schließlich nicht nehmen, seine Helden am Flughafen Zaventem bei Brüssel gebührend zu empfangen und das erste Weiterkommen in der Vereinsgeschichte ausgiebig mit ihnen zu bejubeln.

St. Mirren FC

St. Mirren, seinerzeit die Nummer drei in der schottischen Ligatabelle, war der eher unbekannte zweite Gegner im Wettbewerb. Vor 6.000 Besuchern verhinderten Pfosten, Latte und die schottische Kampfkraft beim 0:0 einen Heimerfolg gegen das junge und physisch starke Team aus Paisley, der Industriestadt nahe Glasgow. Und zwei Wochen später im St. Mirren Park an der Love Street gab es vor 14.500 Besuchern zunächst nur eine Richtung: Das Tor von Belgiens Nummer 1 Preud’homme. KVM überstand die schwierigen ersten 20 Minuten und bekam die Partie mehr und mehr in den Griff. Der technisch versierte Ohana wurde als Schütze der zwei einzigen Tore (33’ und 49’) zum Matchwinner und sorgte somit dafür, dass seine Mannschaft international „überwintern“ durfte – schon jetzt ein großer Erfolg für den belgischen Debütanten.

Eben jener Ohana hatte schon fünf Tage zuvor mit drei Treffern zu einem Zweitrundenerfolg im belgischen Pokal beigetragen (3:2 gegen Berchem Sport). Und wiederum der Israeli war es, der mit seinem zweiten Treffer in der 90. Minute den 2:1-Sieg beim Club Brügge sicherstellte, womit Mechelen auch im Achtelfinale eine sehr gute Ausgangsposition besaß. Durch ein 1:1 im Rückspiel wurde sie vergoldet – und erneut stand der Pokalverteidiger in einem Viertelfinale. Auch in der Meisterschaft zählten die Gelb-Roten mit dem RFC Antwerp und Brügge zu den Spitzenteams, die das Rennen unter sich ausmachen sollten.

Das Kalenderjahr 1987 endete also erfolgreich und gleichzeitig verheißungsvoll. Zu feiern gab es zudem den Gouden Schoen, die Auszeichnung zum Spieler des Jahres, die natürlich nur an Michel Preud’homme gehen konnte. Mechelens geplanter Aufstieg in die Fußballelite wurde Schritt für Schritt Realität. Einziger Wermutstropfen war die Tatsache, dass die Zuschauer wahrlich nicht in Scharen zu den Heimspielen strömten. Ein Umstand, der auch der defensiv ausgerichteten Spielweise angelastet wurde.

Dinamo Minsk

Die Auslosung für das Viertelfinale im EC2 bescherte dem KVM den sowjetischen Klub Dinamo Minsk. Allerlei Schikanen und die Unmöglichkeit einer vorherigen Beobachtung der Weißrussen machten die Aufgabe unangenehm. Vor dem Rückspiel war lange unklar, ob überhaupt in Minsk gespielt werden konnte, oder ob Dinamo ins georgische Tiflis ausweichen würde. Die Verantwortlichen stellten alles Menschenmögliche auf die Beine, setzten sogar Hubschrauber zur Schneeräumung ein, um den Heimvorteil voll ausschöpfen zu können. Aber auch in seinem kalten Wohnzimmer gelang es Dinamo vor 46.000 Zuschauern nicht, die 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel (de Wilde, 86’, vor 6.500 Besuchern) wettzumachen. Auf gefrorenem Untergrund war Kombinationsspiel kaum möglich, doch Leo „Lei“ Clijsters fand das passende Rezept: Sein langer Ball landete bei Ohana und der Israeli schloss kaltblütig zur Vorentscheidung ab (29’). Dinamos Ausgleichstreffer durch Aleksandr Kisten’ in der 59. Minute taugte nur noch für statistische Zwecke.

Atalanta Bergamo

„Kann ein italienischer Zweitligist diesen Siegeszug stoppen?“, fragten sich nun auch die Fußballinteressierten in ganz Europa. Atalanta Bergamo stellte eine starke Mannschaft mit Spielern wie Daniele Fortunato, Eligio Nicolini oder Ivano Bonetti und Kenner trauten ihr sogar den Finaleinzug zu. Tatsächlich schafften die Lombarden in Belgien das Kunststück, Preud’homme zum ersten Mal „hinter der Kaserne“ zu bezwingen. Der Schwede Glenn Strömberg egalisierte Ohanas Freistoßtor aus der siebten Minute postwendend (8’), und danach machten sich in Mechelens Defensivabteilung seltene Anzeichen von Unsicherheit bemerkbar. Doch nach der Pause waren de Mos’ Mannen wieder voll auf der Höhe. De Wilde, den Boer und Hofkens vergaben die Chance zur Führung, Strömberg scheiterte auf der Gegenseite. Die Mechelaars, angetrieben von 11.700 enthusiastischen Fans, fighteten bis zum Schluss und wurden belohnt: Emmers knallte einen Freistoß auf das Tor von Ottorino Piotti, Fortunato ging dazwischen und den Boer nahm den Abpraller auf, um ihn im Tor zu versenken – 2:1 (82’).

Der Heimsieg war geschafft, aber das Gegentor flößte Trainer Aad de Mos eine solche Angst ein, dass er auf einen wahrhaft teuflischen Sabotageakt zurückgriff. Bereits in Bergamo angekommen, bat er einen Tag vor dem Rückspiel um eine Stadionbesichtigung. Der Moment war nicht zufällig gewählt, sondern fiel just auf jenen Zeitpunkt, als die Atalanta-Akteure dem Kartenspiel frönten. Dabei machte de Mos einen Abstecher in die Kabine des Gegners und machte sich an der Fußballausrüstung der Italiener zu schaffen. Später sollte Strömberg seine Schuhe nicht mehr finden und tags darauf in neuen, nicht eingelaufenen Schuhen die Partie bestreiten müssen.

atalanta-stroembergAtalanta ging vor 37.500 Zuschauern sofort in die Offensive, aber Mechelens Prunkstück, die Defensivabteilung, glänzte wie gewohnt – bis Schiedsrichter Valerij Butenko kurz vor der Pause auf den Elfmeterpunkt zeigte. Clijsters war angeschossen worden und der Unparteiische erkannte auf Handspiel. Oliviero Garlini ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte zum 1:0, was die Lombarden ins Finale gebracht hätte, wäre da nicht die zweite Halbzeit gewesen. De Mos brachte nun den am Knie angeschlagenen den Boer, um mehr Druck zu erzeugen – es sollte sich lohnen. Das Resultat der offensiveren Ausrichtung war der baldige Ausgleich durch Verteidiger Graeme Rutjes, der den Ball mit einem satten Linksschuss versenkte (56’). Mechelen war in der Addition nun wieder in Front und den Lombarden gelang die Wende nicht mehr. Strömberg haderte mit seinem Schuhwerk und Emmers blieb es schließlich vorbehalten, mit dem 1:2 in der 80. Minute für die endgültige Entscheidung zu sorgen.

Überhaupt Marc Emmers. Der technisch begabte Allrounder aus Hamont, einem kleinen Ort an der niederländischen Grenze, sollte im Finale noch eine entscheidende Rolle spielen. Mit 16 Jahren hatte er seinen Heimatverein VV Hamontlo verlassen und bei THOR Waterschei angeheuert. Die sogenannte Bellemans-Affaire, die die Klubs aus Waterschei und Standard in einen Bestechungsskandal verwickelt sah, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht aufgedeckt. Als die Machenschaften aus der Spielzeit 1981/82 schließlich bekannt wurden, war Emmers der große Gewinner. Von einem Tag auf den anderen fand das große Reinemachen statt und er avancierte in seiner zweiten Saison zum Stammspieler. In dieser Zeit knüpfte Emmers freundschaftliche Bande mit Leo Clijsters, der 1987 den Wechsel vom mittlerweile abgestiegenen THOR Waterschei nach Mechelen forcierte. Und Emmers überzeugte gleich in seiner ersten Saison. De Mos schätzte seine Vielseitigkeit und ließ den 21-Jährigen im Laufe der Saison auf sechs verschiedenen Positionen zum Einsatz kommen. Obwohl meist die Defensivaufgaben den Schwerpunkt bildeten, war Emmers mit seinen sechs Saisontoren am Ende der Ligarunde Mechelens drittbester Torschütze.

Für Kavé folgten die entscheidenden Wochen einer großen Saison. Und während dem großen europäischen Finale entgegengefiebert wurde, verspielte Mechelen die nationalen Titel. Drei Punkteteilungen in Folge gegen Winterslag, Waregem und Gent waren einfach zu wenig, um Brügge die Meisterschaft noch streitig machen zu können. Am Ende wurde KVM wieder nur Zweiter – und dazwischen war im Halbfinale des Beker van België gegen Anderlecht auch die Pokalverteidigung flöten gegangen. Sieglos seit dem Bergamo-Spiel fuhr die Mannschaft zum Europapokalfinale nach Straßburg.

Ajax Amsterdam

Mechelen brannte auf dieses Spiel. So wie 300 Jahre zuvor der Turm der Sint-Romboutskathedraal. In der Nacht des 27. Januar 1687 war die Kathedrale in Nebel gehüllt und der Mond hatte ein rotes Glühen in den 97,28 Meter hohen Turm projiziert. Einer optischen Täuschung zum Opfer gefallen, rief ein Betrunkener nach Hilfe, da er das wichtigste religiöse Gebäude Belgiens – Mechelen ist Sitz des Erzbischofs – in Brand wähnte. Seine Nachbarn fielen buchstäblich aus ihren Betten und allen Wolken und bald war nahezu die ganze Stadt auf den Beinen. Bürgermeister und Stadtrat begannen die Rettung des Sint-Romboutstoren, des Kirchturms also, zu organisieren. Mit Wasser gefüllte Eimer wurden von Hand zu Hand die Stufen des unvollendeten Bauwerks, das nach ursprünglichen Plänen 160 Meter hoch hätte werden sollen, hinaufgereicht. Doch als die Wassereimer die stumpfe Spitze des Turmes erreicht hatten, verflüchtigte sich der Nebel und offenbarte nicht mehr als den Schein des Mondes, der das sakrale Bauwerk erhellte. Bis heute werden die Einwohner Mechelens daher auch scherzhaft Maneblussers, „Mondlöscher“, genannt.

Gegner im Stade de la Meinau war kein Geringerer als Titelverteidiger Ajax Amsterdam. Und die Niederländer waren schon im Halbfinale triumphal aus Frankreich zurückgekehrt: Olympique war in Marseille mit sage und schreibe 3:0 Toren bezwungen worden. Im Rückspiel konnte sich Hollands Rekordmeister, der die Abgänge seiner Superstars Marco van Basten und Frank Rijkaard gut verkraftet hatte, sogar eine 1:2-Niederlage nach Treffern des Paradesturms Jean-Pierre Papin und Klaus Allofs locker leisten. Nun zog Ajax als Goliath in ein Duell, das von größerer Brisanz kaum hätte sein können. Während bei Ajax traditionell die holländische Fußballerelite versammelt war, standen bei den Maneblussers mit Rutjes, Hofkens, Erwin Koeman und den Boer gleich vier Niederländer im Brennpunkt, die in ihrem Heimatland kaum beachtet wurden, und mit Ajax’ Sturmspitze Johnny Bosman hatte der nächste Grenzgänger schon die Koffer gepackt. Es war lediglich noch unklar, ob dieser in der nächsten Saison für Anderlecht oder Mechelen die Stiefel schnüren sollte.

Den explosivsten Zündstoff bezog das Finale allerdings aus der Personalie Aad de Mos. Dieser Fußball-Besessene, der in einem sozial schwachen, berüchtigten Stadtteil von Den Haag aufgewachsen ist, hatte eine aufwühlende Zeit bei dem Amsterdamer Renommierklub hinter sich. Im März 1981 sprang der damalige Ajax-Jugendtrainer für Leo Beenhakker als Interimscoach ein. Sieben Tore im ersten Spiel gegen Excelsior Rotterdam sowie zehn Partien ohne Niederlage ließen sich gut an, Ajax beendete die Saison als Vizemeister und Pokalfinalist. Nach einer weiteren Saison als Assistent wurde de Mos wieder zum Hauptverantwortlichen bestellt und feierte 1983 das Double. Als 1985 die Meisterschaft bei nur noch fünf ausstehenden Spielen und vier Punkten Vorsprung in Reichweite lag, wurde de Mos vor die Tür gesetzt. Er hatte die aufstrebenden Marco van Basten und John van ’t Schip zwei Spiele in Folge auf die Bank gesetzt und damit für reichlich Unverständnis gesorgt. Was gegen Utrecht noch mit einem Sieg geendet hatte, ging in Haarlem mit 0:1 daneben.

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Am 11. Mai 1988 um 20:15 Uhr wurde die Partie KV Mechelen gegen Ajax Amsterdam und damit Aad de Mos’ persönlicher Rachefeldzug vom deutschen Schiedsrichter Dieter Pauly angepfiffen. Der klare Favorit aus den Niederlanden ging sofort in die Offensive und wurde kalt erwischt: Ein Konter in der 16. Minute gab der Partie gleich die vorentscheidende Weichenstellung. Marc Emmers, als rechter Verteidiger aufgestellt, brach nach einem Pass den Boers durch und Ajax-Abwehrchef Danny Blind wusste sich nur mit einer Notbremse zu helfen. Obgleich die Regel seinerzeit noch nicht zwingend die Rote Karte vorschrieb, stellte Pauly den Ajacied zu diesem frühen Zeitpunkt vom Platz – und Ajax-Trainer Barry Hulshoff hinterher fest: „Der Platzverweis war spielentscheidend, aber gerecht.“

Ajax setzte fort, als sei nichts passiert. An der Feldüberlegenheit der Niederländer änderte sich zunächst nichts. Johnny Bosman köpfte knapp über das Tor und Aron Winter hatte gleich zwei Großchancen. Aber nach und nach wurde der Außenseiter frecher und hatte durch de Wilde und den Boer seine ersten Gelegenheiten. War Keeper Stanley Menzo hier noch auf dem Posten, musste er sich zu Beginn der zweiten Halbzeit doch geschlagen geben. Ohana setzte sich nach 53 Minuten schön am linken Flügel gegen den unerfahrenen Frank Verlaat durch. Nach seiner Hereingabe von der Grundlinie rauschte Piet den Boer heran und wuchtete das Leder mit dem Kopf in die Maschen des Tores seiner Landsleute – 1:0 für Mechelen!

Ajax-Trainer Hulshoff setzte jetzt alles auf eine Karte und brachte die Stürmer Dennis Bergkamp und Hennie Meijer. Doch es war Bosman, der fast den Ausgleich besorgt hätte. Erst scheiterte er per Kopf an Preud’homme und in der 69. Minute wurde sein Direktschuss nach einer Ecke durch die Parade des Abends entschärft. Nach weiteren 20 torlosen Minuten hatte es der David dann tatsächlich geschafft: Der Debütant hatte die Fußballwelt auf den Kopf gestellt und Europa aus dem Nichts im Sturm erobert. Piet den Boer, mit 16 Saisontoren auch Mechelens bester Schütze in der Liga, war zum Matchwinner in einer Mannschaft avanciert, die viele Fußballfreunde in Europa vorher überhaupt nicht gekannt hatten.

Kapitän Leo Clijsters nahm den Pokal der Pokalsieger in Empfang, ehe sich die Spieler mit freiem Oberkörper auf eine Ehrenrunde begaben. Anschließend ging es in die Umkleidekabine, wo die Champagnerkorken nur so knallten. Durch die Katakomben tönte die triumphale Stimme von Aad de Mos. Sein Mechelen hatte sein Ajax geschlagen.


EUROPAPOKAL DER POKALSIEGER 1987/88

KV Mechelen – Dinamo Bukarest 1:0, 2:0
KV Mechelen – St. Mirren FC 0:0, 2:0
KV Mechelen – Dinamo Minsk 1:0, 1:1
KV Mechelen – Atalanta Bergamo 2:1, 2:1

KV Mechelen – AFC Ajax 1:0 (0:0)
Mechelen: Preud’homme – Clijsters, Sanders, Rutjes, Deferm, Hofkens (73’ Theunis), Emmers, Koeman, de Wilde (60’ Demesmaeker), den Boer, Ohana. – Trainer: de Mos.
Ajax: Menzo – Blind, Wouters, Larsson, Verlaat (73’ Meijer), van ’t Schip (57’ Bergkamp), Winter, Mühren, Scholten, Bosman, Rob Witschge. – Trainer: Hulshoff.
Tor: 1:0 den Boer (53’). – SR: Pauly (BR Deutschland). – Zuschauer: 40.000. – Karten: Gelb für Sanders, den Boer / Wouters; Rot für Blind (16’).
Straßburg, »Stade de la Meinau«, 11. Mai 1988

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